




       VV  VV          FFFFFF             44    0000    0000    0000
       VV  VV          FF                444   00  00  00  00  00  00
       VV  VV   OOOO   FF     AAAA      4444   00  00  00  00  00  00
       VV  VV  OO  OO  FFFFF     AA    44 44   00  00  00  00  00  00
       VV  VV  OO  OO  FF     AAAAA    444444  00  00  00  00  00  00
        VVVV   OO  OO  FF    AA  AA       44   00  00  00  00  00  00
         VV     OOOO   FF     AAAAA       44    0000    0000    0000



      Volksfarben 4000 - Adapterkarte fr ET4000-VGA-Karten an Atari ST










                                  Autoren:


                                Thilo  Gaul

                           Hans-Ulrich  Schlieben

                             Stephan  Skrodzki

                             Matthias  Strmer

                              Andreas  Winter





                               29. Juni 1993



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Copyright  1993




Alle  Rechte  vorbehalten.  Die  Rechte  an  der Grafikerweiterung Volksfarben
4000,  der  Dokumentation und den Programmen liegen bei dem umseitig genannten
Autorenteam.  Einzelheiten  dazu sind gegebenfalls den entsprechenden Kapiteln
dieses Handbuchs zu entnehmen.



Einschrnkung  der  Gewhrleistung
Inhaltliche  nderungen  des Handbuchs und der Programme behalten wir uns ohne
Ankndigung  vor. Es wird keine Haftung fr die Richtigkeit des Handbuchs oder
Schden,  die  sich  aus  dem Gebrauch der Hardware und der Programme ergeben,
bernommen. Fr Hinweise auf Fehler sind wir jederzeit dankbar.



Warenzeichen
Innerhalb  dieses  Handbuchs  wird  auf Warenzeichen Bezug genommen, die nicht
explizit  als solche ausgewiesen sind. Aus dem Fehlen einer Kennzeichnung kann
also nicht geschlossen werden, da ein Name frei von Rechten Dritter ist.



Ansprechpartner fr die Grafik-Erweiterungskarte Volksfarben 4000 ist:



          EXET

          Stephan Skrodzki
          Tiroler Strae 12
          76227 Karlsruhe

          MausNet: Stephan Skrodzki @ KA

          Fax:     0721-401799
          Telefon: 0721-495236












29. Juni 1993                                                 Matthias Strmer



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Inhaltsverzeichnis


1.     Allgemeines   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   4
1.1    Einleitung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   4
1.2    Lieferumfang  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   5
1.2.1  Die Hardware  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   5
1.2.2  Die Software  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   5
2.     Hardware  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   6
2.1    Aufbau der Bausatzversion   . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   6
2.2    Einbau  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   7
2.3    Inbetriebnahme der Platine  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   8
2.4    Fehlersuche . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .   8
3.     Das VGA-Einstellprogramm  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  12
3.1    Einleitung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  12
3.2    Hauptseite  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  13
3.3    Vorgabenseite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  14
3.4    Komfortseite  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  14
3.5    Modus einstellen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  16
3.6    Farben  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  16
3.7    RAM-Timing  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  16
3.8    Modus einstellen  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  16
4.     NVDI ET4000 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  17
5.     Der Bildschirmschoner . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  18
5.1    Einleitung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  18
5.2    Installation  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  18
5.3    Das Einstell-Modul  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  18
6.     Palette . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  19
6.1    Einleitung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  19
6.2    Programmstart . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  19
6.3    Men  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  20
6.3.1  Farbverlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  20
6.3.2  Konfiguration . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  21
6.3.3  Fenster . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  21
6.4    Tastaturbedienung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  22
6.5    Fehlermeldungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  23
6.6    Abschlieend  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  25
A.     Schaltungsbeschreibung  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  26
A.1    Gleichungslisting von Gal A8  . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  26
A.2    Gleichungslisting von Gal B8  . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  27
B.     Pinbelegungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  28
C.     Verwendete Werkzeuge  . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .  29



1.__Allgemeines______________________________________________________________4


1.     Allgemeines

1.1    Einleitung

Die  Volksfarben  4000  ist  ein  Projekt,  das  im Sommer 1991 seinen Ausgang
genommen  hat.  Es  kam  der  Gedanke auf, da es doch eigentlich ganz einfach
ist,  mal schnell eine PC-VGA-Karte an den ST "ranzubgeln". Gesagt, getan. Es
wurde  eine  ET4000-Karte  genommen,  eine  Platine  gefdelt und nach einigen
Wochenenden  lief  die  Sache.  "Na  toll", dachten wir, dann machen wir jetzt
noch eine fertige Platine dazu und schon ist die Karte fertig.

Dies  war  dann  doch ein Trugschlu. Die getzte Karte lief nicht richtig und
hatte  den  gleichen  Fehler  wie  eine der lteren gefdelten. Also haben wir
wieder  ein  paar Nchte drangehngt, sind mit Logikanalysator und Oszilloskop
der  Sache  auf  den  Grund  gegangen und haben nichts gefunden. Woran es dann
lag?  Nun,  irgendwo  auf  der Platine war eine kalte Ltstelle. Diese brachte
uns leider auf vllig falsche Gedanken (1).

Also  haben  wir  nochmal ein einfacheres Layout gemacht (hier ein Bug weg, da
eine   freie   Verdrahtung   eliminiert)   und   wieder   Versuche   gefahren.
Zwischenzeitlich   kamen   jedoch  neue  Versionen  der  von  uns  verwendeten
ColorImage-Karten  auf  den  Markt,  welche  sich  wiederum  nicht  ansprechen
lieen.  Mittlerweile  laufen  aber  auch  diese  bei  mehreren  Benutzern (2)
stabil,  und  wir  haben  auch  andere  ET4000-Karten  problemlos  zum  Laufen
bekommen.

Die  Volksfarben  4000  ist im Prinzip eine Adapterkarte zum Anschlu normaler
PC-ET-4000-Karten  an  Atari  ST Rechner. Sie lt sich ohne Ltarbeit in Mega
ST's  einbauen  (kein  Mega  STE!) und funktioniert auch in Rechnern der alten
ST-Serie   (260,   520,  1040,  aber  kein  1040  STE),  pat  dort  aber  aus
verstndlichen   Grnden  nicht  mehr  ins  Gehuse.  Von  einer  Version  mit
Flachbandkabel  haben wir Abstand genommen, da es hierbei zu starken Problemen
mit  der Signalqualitt kommen kann. Vielleicht ist der Kauf einer Volksfarben
4000  ja  auch ein guter Grund, den schon lange geplanten Umbau in einen Tower
in Angriff zu nehmen. Es gibt nichts feineres!
















____________________________________________________
  1 Wer schon mal Scotland Yard gespielt hat, der wird das wohl kennen
  2 Gengt es,  wenn  wir  bei  der  Gre  des  Autorenteams  unsere  eigenen
    Betatester waren?



1.__Allgemeines______________________________________________________________5


1.2    Lieferumfang

Der  Lieferumfang  richtet sich ganz danach, in welchem Umfang die Volksfarben
4000   bestellt  wurde.  Wir  sind  da  sehr  flexibel.  Von  der  S'hard'ware
(GAL-Gleichungen,     Schaltplan   und   Software),   der   Leerplatine   (mit
GAL-Gleichungen  und  Software)  ber  den  Bausatz  (mit  ...)  bis  zur voll
aufgebauten  Platine  (mit  VGA-Karte,  NVDI ET4000 und Einstellsoftware) sind
fast alle erdenklichen Kombinationen mglich.


1.2.1  Die  Hardware

 o VF4000-Adapterkarte komplett (getestet), als Bausatz  oder  nur die Platine
   mit GALs

 o AT-Bus-VGA-Karte mit ET4000 und 1MB Speicher


1.2.2  Die  Software

   Volksfarben 4000
   SETUP\
            VOFA_SET.PRG  Einstellprogramm der Volksfarben 4000
            VOFA_SET.RSC  Resource zum Einstellprogramm
            LIB\   *.VF4  Modusbibliotheken zum Einstellprogramm
   BSCHONER\
            VOFA_BS.PRG   AUTO-Ordnerprogramm des Bildschirmschoners
            VOFA_BS.CPX   Einstellmodul fr das Konntrollfeld
   PALETTE\
            PALETTE.PRG   Farbeinstellprogramm
            PALETTE.RSC   Rescource zum Farbeinstellprogramm
            PALETTE.TXT   Anleitung im ASCII-Format
            HISTORY.TXT   Bugfix-Informationen
            LIESMICH      aktuelle Informationen
   HARDWARE\
            BAU_ES.TXT    Kurze Bauanleitung
            SCHALTPL.IMG  Schaltplan als GEM-Image
            VGA_A.JED     Jedec-Datei von GAL A
            VGA_A.PLD     GAL-Gleichungen von GAL A
            VGA_B.JED     Jedec-Datei von GAL B
            VGA_B.PLD     GAL-Gleichungen von GAL B
   TESTMESS\
            VOFATEST.TOS  Testprogramm fr Adapter und VGA-Karte
            VOFAMES1.TOS  mit den aktuellen Modus aus
            VOFAMES2.TOS  mit die Pixeltakte der VGA-Karte aus
            VOFAMESS.TXT  Kurzbeschreibung der Meprogramme
   DOKU\
            VOFA.TXT      Anleitung im ASCII-Format
            ET4000.TXT    Liste der von uns getesten VGA-Karten
            TURBOS.TXT    Fehlersuche mit Beschleunigern

   LIESMICH               und das bitte zuerst!
   PREISE.TXT             die zweitwichtigste Datei...
   HISTORY.TXT            Was hat sich wann gendert?

   NVDI-ET4000
                          (auf Wunsch auch ohne)


2.__Hardware_________________________________________________________________6


2.     Hardware

Sie  wollen  sich  also  an  die Arbeit machen? Gehen Sie mit Elan, aber nicht
voreilig  ans  Werk. Auch wenn es jedesmal lstig klingt: Bitte lesen Sie sich
das  Handbuch  erst  einmal  in  Ruhe  durch.  Sie  wissen  dann eher, was Sie
erwartet und vor allem auch, was Sie beachten sollten.


2.1    Aufbau  der  Bausatzversion

In  der  Bausatzversion werden, wie bereits erwhnt, alle bentigten Teile fr
die  Volksfarben  4000  mitgeliefert.  Es  geht  also  nur  darum, die Platine
richtig  zu  bestcken.  Hierzu  ist  eigentlich nichts weiter zu tun, als die
Bauteile  entsprechend  dem  Bestckungsdruck  der Platine und den Angaben  in
die  Platine  einzusetzen und zu verlten. Das hrt sich jetzt so an, als wre
es  kinderleicht.  Dennoch sollte man ber eine gewisse Lterfahrung verfgen.
Es  geht weniger um die Abmessungen als um die Sauberkeit des Ltens. Kann man
dies,  dann  gestaltet  sich  der  Zusammenbau  als nicht bermig schwierig.
Auerdem  besteht  dann  eine groe Wahrscheinlichkeit, da die Karte nach dem
Zusammenbau auch funktioniert. Lesen Sie dazu bitte auch die Datei BAU_ES.TXT.

Als  erstes  sind die Bauteile auf der Unterseite einzusetzen. Was um alles in
der  Welt  ist die Unterseite? Keine Bange, es steht drauf. Auerdem weist der
Bestckungsaufdruck  deutlich  darauf  hin. Wie immer an dieser Stelle erfolgt
auch hier der Hinweis:

               Achten  Sie  bitte  auf  die  Polung  der  Bauteile!

Nicht  bei allen Platinen ist die Orientierung aller IC's gleich, so auch hier
nicht.  Da  Sie  sorgfltig  arbeiten sollten, braucht nicht extra erwhnt zu
werden.  Die  Motivation  ist  ja  klar. Nur gehrt zur sorgfltigen Arbeit in
diesem  Fall  auch,  da  Sie wirklich alle Pins sauber verlten. Es soll doch
tatschlich  Hardwarefreaks geben, die der Ansicht sind, sich dies hier und da
sparen zu knnen. Sie tun sich keinen Gefallen damit.

Als  nchstes  ist bei einem Mega ST der Mega-Bus (DIN41612-Stecker), bzw. bei
anderen  ST's  der  Prozessorsockel (64 pol. DIL-Steckadapter) einzusetzen und
von   der   Oberseite   zu   lten.  Auf  dieser  Seite  ist  jetzt  noch  der
Stromversorgungsstecker   brig.  Also  rein  damit.  Zum  Schlu  bleibt  der
AT-Slot.  Dieser  ist (als einziger) von der Oberseite einzusetzen und von der
Unterseite  mglichst  flach  einzulten. (Versuchen Sie einmal, die VGA-Karte
einzustecken.  Es ist wirklich knapp!) Damit dies auch gelingt, mssen die von
den  Bauteilen  der  anderen  Seite  berstehenden Pins recht knapp abgezwickt
werden. Sie werden das selbst merken, wenn Sie bis dahin gekommen sind.

Nach  einer  Sichtkontrolle,  ob  auch  alles verltet ist, keine Kurzschlsse
entstanden  sind  und  die  Pins  nicht zu weit auf der Oberseite herausragen,
kann der Adapter eingebaut werden.



2.__Hardware_________________________________________________________________7


2.2    Einbau

Bevor  Sie  den  Adapter einbauen, sollten Sie sich um die Spannungsversorgung
kmmern.  Der  Adapter  bentigt +5V, +12V und GND. Beim Mega ST existiert ein
freier  6-poliger  Spannungs-Steckplatz  neben  dem  Netzteil,  der  verwendet
werden  kann.  Ein  passendes Kabel wird mitgeliefert. Bei den anderen mu man
selbst  zum Megert greifen. +5V und Masse findet man z.B. an Elkos; die +12V
liegen  beim  1040er  z.B.  an  einem der beiden Kabel, die zum seriellen Port
gehen  und  bei  Rechnern  mit  Steckernetzteil an der Spule beim Einschalter.
Prfen  Sie  bitte  zur  Sicherheit nach, ob da auch wirklich +12V liegen. Man
wei ja nie ...

Je  nach  Rechner  ist der Einbau nicht mehr viel Arbeit. Haben Sie einen Mega
ST,  so  brauchen  Sie nur noch den Grafikadapter auf den Mega-Bus zu stecken,
den  Adapter  zu  testen und die VGA-Karte einzusetzen. Zwischen VGA-Karte und
Adapter   sollte   sich   immer   ein   Karton  befinden,  die  vor  mglichen
Kurzschlssen  schtzt. Diese sollten Sie aber erst festkleben, wenn die Karte
getestet  ist  und  luft,  damit eine eventuelle Fehlersuche leichter mglich
ist.  Jetzt knnten Sie eigentlich die Adapterkarte anschlieen und in Betrieb
nehmen.  Aber  bevor Sie die VGA-Karte einsetzen, lesen Sie dazu bitte erst in
Abschnitt 2.3 weiter.

Haben  Sie  einen  anderen  ST,  so ist zum Einbau noch etwas Vorarbeit ntig.
Lten  Sie  auf  Ihren Prozessor einen 64-poligen Sockel. Eventuell mssen Sie
noch  einen  oder zwei weitere darauf stecken, um etwas Hhe zu gewinnen. Aber
in der Regel knnen Sie jetzt bereits wie oben beschrieben fortfahren.

Nun  kommt  es durchaus vor, da diejenigen, die sich eine Grafikkarte kaufen,
bereits   ihren   Rechner   getuned  haben.  Auch  hiermit  haben  wir  unsere
Erfahrungen  gesammelt.  Mit  der HBS 240 gab es keinerlei Probleme, lediglich
mit  einem  alten  Hypercache.  Aber  hier  ist nicht viel zu beachten. Es ist
lediglich  das  DTACK-Signal  von  der  8MHz-Seite zu bernehmen. In der Datei
TURBOS.TXT stehen unsere aktuellen Erfahrungen.

Wie  sich  das  nun  bei  anderen  Beschleunigern verhlt, knnen wir nicht im
Einzelnen  sagen. Wer sich hiermit befat, sollte sowohl Lterfahrung als auch
eine  gewisse  Kenntnis  der  Hardware-Zusammenhnge  im  Atari mitbringen. In
Abschnitt 2.4 auf Seite 8 steht dazu etwas mehr.

Wenn  Sie  die  Mglichkeit  haben,  die  VGA-Karte  zustzlich  mechanisch zu
befestigen,  dann  tun  Sie  dies  bitte.  Auch  wenn Sie Ihren Rechner selten
bewegen,  kann  es  durch  Vibrationen  dazu  kommen, da sich die Kontakte im
Laufe  der  Zeit  lockern.  Gerade wenn Sie einen "Turmbau zu Babel" auf Ihrer
beschleunigten  CPU haben, empfiehlt es sich wrmstens. Wir knnen Ihnen dafr
leider  kein Material zur Verfgung stellen, da dies sehr stark von Rechner zu
Rechner variieren kann.



2.__Hardware_________________________________________________________________8


2.3    Inbetriebnahme  der  Platine

Die  Hardware  ist eingebaut. Jetzt brennen Sie bestimmt darauf, endlich etwas
auf dem Monitor zu sehen. Deshalb gleich zu Beginn eine Warnung:

         Seien   Sie   bei   bei   den  Einstellungen,  die  Sie im
         Einstellungsprogramm vornehmen bitte vorsichtig. Bei einer
         berlastung knnen Sie Ihren Monitor zerstren.

Wenn  Sie  alles  richtig  eingebaut  haben,  dann werden Sie sehr schnell die
Frchte  Ihrer  Arbeit bewundern knnen. Gehen Sie aber trotzdem bitte Schritt
fr Schritt vor.

Zunchst  sollten  Sie  den  Adapter  testen.  Dafr gibt es ein Testprogramm.
Bevor  Sie jetzt den Rechner einschalten, berprfen Sie bitte, ob der Adapter
auch an die Spannungsversorgung angeschlossen ist. Generell gilt:

         Der Adapter sollte NIE ohne Spannungsversorgung betrieben werden.

Es  besteht  durchaus  die  Mglichkeit,  da  es  verschiedene Bauteile nicht
vertragen,  wenn der Adapter ohne separate Spannungsversorgung betrieben wird.
GAL's sind da teilweise recht empfindlich.

Jetzt  knnen  Sie Ihren Rechner einschalten und das Testprogramm VOFATEST.TOS
starten.  Sollte der Test nicht erfolgreich verlaufen, dann lesen Sie bitte in
Abschnitt  2.4  weiter.  War der Test erfolgreich, dann knnen Sie den Rechner
ausschalten,  den  Isolierkarton  einlegen,  die  VGA-Karte  einsetzen und den
Rechner  wieder  einschalten.  Was  nun folgt, ist der Test, ob die Karte auch
angesprochen  werden kann. Dazu starten Sie bitte wieder das Testprogramm. War
auch  dieser  Test  erfolgreich,  so  stehen  Sie  vor  der letzten Hrde, dem
Einstellen  der  Videomodi fr Ihre Karte. Befolgen Sie die einzelnen Schritte
des  nchsten  Abschnitts und gewhnen Sie sich an mehr Platz auf dem Desktop.
Anderenfalls ist auch hier wieder das Abschnitt2.4 zu konsultieren.


2.4    Fehlersuche

Zunchst  zu  den  CPU-Beschleunigern. Meist knnen von einem hher getakteten
68000er  alle  Signale  bernommen  werden. Wenn es nicht klappt, sollte DTACK
(Pin  10  an  der CPU) von der 8MHz-Seite geholt werden. Reicht dies nicht, so
versuchen  Sie  es noch mit den Adress-Strobes AS (Pin 6), UDS (Pin 7) und LDS
(Pin  8). Wenn Sie dann immer noch keinen Erfolg haben, so ist vielleicht noch
R/W  (Pin  9)  daran  schuld.  Achten  Sie  bitte  darauf,  da  die jeweilige
Verbindung  zum  Signal  der  beschleunigten CPU unterbrochen ist, wenn Sie es
"von unten" holen.

Sollte  allerdings  dies alles nicht weiterhelfen, so lt sich leider aus der
Ferne  nicht  mehr viel sagen. Versuchen Sie dann am besten erst einmal, Ihren
Rechner  in den Urzustand zu versetzen. Vielleicht liegt der Fehler ja an ganz
anderer  Stelle...  Ein  Trost  sei Ihnen aber gegeben: Sie knnen den Adapter
erst  einmal  ohne  die  VGA-Karte  testen.  Erst wenn der Adapter als solcher
luft, sollten Sie die VGA-Karte einsetzen.



2.__Hardware_________________________________________________________________9

Und   nun   zu  den  anderen  Sorgenkindern.  Prinzipiell  gibt  es  nur  vier
verschiedene Symptome, die auftreten knnen:

   1. der Rechner fhrt nicht hoch
   2. die VOFA wird nicht erkannt
   3. die VGA-Karte in der VOFA wird nicht erkannt
   4. die VGA-Karte funktioniert nicht 100%

Dies  ist  auch  gleichzeitig die Reihenfolge, in der diese Symptome auftreten
knnen!  Aus  diesem  Grunde  wird  nun  ein  vollstndiger  Testlauf fr eine
Volksfarben 4000 beschrieben:

Falls  die  VOFA  direkt  auf  den  Prozessor  gesteckt  wird, sollte nach dem
Auflten  des  Sockels  auf den Prozessor kurz geprft werden, ob der ST immer
noch  hochfhrt.  Ist  dies nicht der Fall, kann eigentlich nur ein Kurzschlu
am  Sockel die Ursache sein. Wenn nicht, sollte man auch einmal berprfen, ob
nicht ein grerer Batzen Ltzinn irgendwo in den Rechner gefallen ist.

Nachdem  die  Schaltung aufgebaut und nochmals grndlich berprft wurde, kann
sie  in  den  ST eingesetzt werden. Achtung! Schalten Sie den Rechner nur dann
ein,  wenn  auch  die Adapterkarte mit Strom versorgt ist! (Die +12Volt werden
nicht  von  allen VGA-Karten bentigt, knnen also auch weggelassen werden, da
die Adapterkarte nur +5Volt braucht.)

Zum  ersten  Test  sollte  noch  keine  VGA-Karte  eingesteckt sein. Allgemein
empfiehlt  es  sich, die Fehlersuche am ST nicht mit einem SM124 zu betreiben,
sondern  einen  Farbmonitor fr die unteren Auflsungen einzusetzen. Der Grund
ist,  da  der  ST erst richtig laufen mu, um in den 70Hz Modus umschalten zu
knnen.  Auf  einem  Farbbildschirm  sieht  man  u.U.  schon vorher, was nicht
geht...  Wenn  der ST nach dem Einschalten nicht hochfhrt, sollten als erstes
smtliche  vom  Prozessor  abgehenden Signale auf Kurzschlu berprft werden.
Dies  kann  entweder  bei  ausgeschaltetem  Rechner mit einem Ohmmeter oder im
laufenden  Betrieb  mit  einem  Oszilloskop  geschehen.  Hilft auch dies nicht
weiter,  knnte  u.U. auch noch ein Treiber oder ein GAL defekt sein. Dies ist
aber sehr unwahrscheinlich!

Fhrt  der Rechner hoch, so kann das Testprogramm VOFATEST.TOS benutzt werden,
um etwaige Fehler zu finden.

Das  Testprogramm  wird  nun  einfach  gestartet.  Es  testet zunchst, ob die
Adapterkarte ansprechbar ist. Dabei knnen folgende Meldungen auftreten:

   0. "Adapter ist ansprechbar. (Kein BUSERROR)"
   1. "BUSERROR im Speicherbereich des Adapters."
   2. "BUSERROR im IO-Bereich des Adapters."
   3. "BUSERROR im Speicher- & IO- Bereich des Adapters."

Der  Speicherbereich  des  Adapters  liegt  bei  $Cxxxxx,  der  IO-Bereich bei
$Dxxxxx.  Bei  Fehlern sind vor allem die Adressleitungen (A23 bis A16) an den
GAL's  und  das  DTACK-Signal  vom GAL weg zu berprfen. Auerdem sollten die
Verbindungsleitungen  (IOSEL,  MEMSEL)  zwischen  den  GAL's berprft werden.
Achtung:  Ist  wirklich  die  Stromversorgung  an die VOFA angeschlossen? Wenn
nicht, kann schon ein GAL zerstrt sein!!!

Im  Normal(fehler)fall tritt Fehler 3 auf. Wenn Fehler 2 auftritt, so kann der
Fehler  eigentlich  nur  an den Adressen A16 bis A19 oder an der Leitung IOSEL
liegen,  wenn  Fehler  1  auftritt, so ist der Fehler an der Leitung MEMSEL zu
suchen.


2.__Hardware________________________________________________________________10

Da  das  Testprogramm  nach  erfolgreichem Adaptertest versucht, die VGA-Karte
selbst   zu   testen,   erscheint   bei   nicht  installierter  VGA-Karte  die
Fehlermeldung:

   4. "VGA: MISC-Register Schreib/Lese Fehler!"
         (gefolgt von einer Liste von Werten).

Wenn  das  Testprogramm  soweit  wie  angegeben durchluft, sollten Sie es nun
wagen,  die  VGA-Karte  einzusetzen. (Da der Rechner dabei ausgeschaltet sein
sollte,  wird  hier  nicht  erwhnt,  um  den  erfahrenen  Anwender  nicht  zu
erschrecken).  Auf  den  Monitor  sollte  allerdings  zunchst noch verzichtet
werden.

Auch  mit  eingesteckter VGA-Karte sollte das Testprogramm den Adapter korrekt
erkennen.  Der  Test mit dem MISC-Register gilt im Moment weniger dem Register
selbst,  sondern soll helfen, Ltfehler bei den Datenleitungen zu finden. Wenn
diese richtig angeschlossen sind, sollte nun folgende Meldung erscheinen:

   5. "VGA: MISC-Register wurde mit allen Werten erfolgreich getestet."

Wenn  auch  diese  Hrde elegant genommen wurde, versucht das Testprogramm nun
einen  kompletten Registersatz in die VGA-Karte zu bertragen. (Unter strenger
Kontrolle, versteht sich!) Dabei sollten folgende Meldungen erscheinen:

   6. "VGA: Ein Modus wird eingestellt."
            ATC-Register     :  OK
            CRTC-Register    :  OK
            GDC-Register     :  OK
            TS-Register      :  OK
            FEAT-Register    :  OK
            MISC-Register    :  OK
            MODECTRL-Register:  OK
            SEGSEL-Register  :  OK
            VIDEOSUB-Register:  OK

Wenn  anstelle  eines  "OK"  ein  "ERROR" erscheint, sollte dies dem geneigten
Bastler  etwas zu denken geben. Die Lsung dieser trivialen Aufgabe berlassen
wir ihm deswegen gerne als Hausbung.

Aber  keine Bange. Mit den bisherigen Tests haben wir schon die meisten Fehler
erschlagen.  Zum Schlu wird nun nur noch der Bildschirmspeicher der VGA-Karte
berprft. Es erscheint die Meldung:

   7. "VGA: Bildspeicher wird (ein bichen) getestet."
            Byte-Test : OK
            Wort-Test : OK

Wenn  Fehler  auftreten,  wird  nun  ein Dump der Fehler ausgegeben, der durch
Tastendruck  abgebrochen  werden  kann. Der Speichertest geht brigens von der
Speicherkonfiguration   der   von  uns  wrmstens  empfohlenen  Colormaster-12
VGA-Karte  aus.  Bei  anderen  Karten  ist  das  Verhalten unbekannt und nicht
dokumentiert und ist daher nicht zu beschreiben.



2.__Hardware________________________________________________________________11

Wenn die Fehler 5, 6 oder 7 auftreten kann dies folgende Ursachen haben:

a) (hoffentlich selten) Die verwendete ET4000-Karte luft nicht an  der  VOFA.
   Das  ist wirklich ein hartes Schicksal. Im Text ET4000.TXT sind die von uns
   getesteten  und  empfohlenen  Karten  aufgefhrt.  Aber wir haben auf jeden
   Fall  Interesse, auch weitere Karten zum Laufen zu bringen. Nach vorheriger
   Absprache  knnen  wir  auch  mal nach der Ursache schauen. Bei Karten, die
   nicht  in  der  Datei  sind,   aber  trotzdem  funktionieren,   bitten  wir
   verstndlicherweise um Rckmeldung.

b) (hoffentlich  noch  seltener)  die  VOFA bekommt Probleme mit dem ST.  Dies
   liegt  im  Normalfall  daran,  da  ein Beschleunigerboard installiert ist.
   Hierzu  gibt es in der Datei TURBOS.TXT nhere Hinweise, um solche Probleme
   zu beheben.

c) (ist hoffentlich hufiger der Fall) Es wurde doch noch irgendein  Ltfehler
   auf  der  VOFA  gemacht.  Eine  hufige Ursache ist hier der AT-Slot, da an
   diesem schon einige Beinchen festzulten sind.

Wir  hoffen,  mit  diesen  Hinweisen  die  meisten  Fehlerquellen abgedeckt zu
haben. Falls doch noch weitere ... !?


3.__Das__VGA-Einstellprogramm_______________________________________________12


3.     Das  VGA-Einstellprogramm

3.1    Einleitung

Sie  erinnern  sich  noch  an  die Warnungen des letzten Kapitels? Dann wissen
Sie,  da  Sie  sorgsam  mit  Ihrem Monitor umgehen sollten. Die Autoren Thilo
Gaul  und  Andreas  Winter  haben zwar versucht, das Programm so zu gestalten,
da  Fehleinstellungen schnell rckgngig gemacht werden knnen, nur erfordert
das selbstverstndlich auch eine aufmerksame Bedienung Ihrerseits.

   Eine  Garantie  fr  berlastete  Monitore  knnen  wir  nicht  bernehmen!


3.2    Programmstart

Bevor  es  nun hineingeht in das Land der Synchronisation und Schwarzschulter,
wir  von Impulsstart und Zeilenlnge sprechen, sollten Sie Ihren Atari-Monitor
am  Rechner  haben,  die  VGA-Karte  im  Adapter  und diesen wiederum am Atari
angeschlossen  haben.  Der  VGA-Monitor  sollte  bereitstehen, aber noch nicht
angeschlossen  sein.  Der  Grund  hierfr  ist,  da  Sie im Programm erst die
Pixeltakte  messen  mssen,  um komfortabel Einstellungen vornehmen zu knnen.
Wrend  der  Messung  knnten  dann  fr  Ihren  Monitor schdliche Frequenzen
anliegen.

Wenn  Sie  bereits  bestehende  Einstellungen  fr  Ihre  Karte nachbearbeiten
wollen,  knnen  Sie  das  Programm VOFA_SET.PRG auch auf der VGA-Karte laufen
lassen.  Dennoch  ist  das  Arbeiten  damit auf dem Atari-Monitor leichter und
angenehmer.

Und  nun  geht  es  tatschlich  los.  Wenn  Sie  das  Programm zum ersten Mal
starten,  beschwert  es  sich, da die Konfigurationsdatei VOFA_SET.CFG) nicht
vorhanden  sei.  Lassen  Sie  sich  davon  nicht  stren. Es ist lediglich der
Hinweis,  da  Ihre  VGA-Karte noch nicht ausgemessen ist. Sind die Frequenzen
einmal   gemessen,   werden   sie   beim   Verlassen  des  Programmes  in  der
Konfigurationsdatei gespeichert.

Fehlt  die  Adapterkarte  oder  ist  etwas  fehlerhaft,  so  meldet  dies  das
Programm.   Sie   haben  dann  trotzdem  die  Mglichkeit,  mit  dem  Programm
weiterzuarbeiten.   Dann   knnen   Sie  natrlich  nicht  auf  die  VGA-Karte
zugreifen, sich aber wohl die Werte der einzelnen Modi ansehen und bearbeiten.

Die  erste  Mglichkeit,  etwas einzustellen, ist in der Dialogbox, in der Sie
die  maximalen  Zeilen-  und  Bildwiederholfrequenz  einstellen sollten. Diese
sind  dem  Handbuch  des  Monitors  zu entnehmen. Sie sollten die wohlgemeinte
Warnung nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Danach  werden  Sie  gefragt,  auf  welchem Monitor Sie gerade arbeiten. Meist
liegt  das  Programm  mit  seiner  Annahme  richtig. Wenn das Programm auf dem
VGA-Monitor  luft, sind verschiedene Operationen nicht mglich.  Anschlieend
gelangen Sie zur Hauptseite des Programms.



3.__Das__VGA-Einstellprogramm_______________________________________________13


3.3    Hauptseite

Auf  der  Hauptseite  sind  alle  wesentlichen  Bedienelemente. Deshalb sollte
zunchst  die  Bedienung  im  Vordergrund stehen. Sie orientiert sich stark am
Desktop.

Das  Laden  und Speichern von Einstellungssets erfolgt ber das Diskettenicon.
Ziehen  Sie  dieses  Icon in die Modusliste. Es ist das Feld darber und sieht
wie  ein  Fenster  aus.  Nun erscheint eine Dateiauswahlbox, ber die Sie eine
Modus-Bibliothekdatei  laden  knnen.  Die  einzelnen  Modi werden dann in der
Liste  angezeigt.  Zum  Speichern klicken Sie auf den Namen der Modusliste und
ziehen ihn auf das Diskettenicon.

Dieses   Handling   ist  typisch  fr  die  Bedienung  der  Seite.  Durch  das
Verschieben  von  Elementen auf Icons und umgekehrt werden Aktionen ausgelst.
Allerdings   werden   nur   diejenigen   Aktionen   ausgefhrt,  die  fr  ein
VGA-Einstellprogramm  sinnvoll  sind. So hat z.B. das Verschieben der Diskette
auf den Mlleimer nicht zur Folge, da eine Diskette formatiert wird.

Zurck  zu den Aktionen, die Sie ausfhren knnen. Um einen Modus verndern zu
knnen,  ziehen Sie ein Element der Modusliste in den groen Bereich links, in
dem  die  Werte  der  einzelnen  Register  angezeigt  werden.  Wollen  Sie die
bearbeitete  Einstellung  in  die  Liste zu bernehmen, klicken Sie einfach in
den  Registerbereich  und  ziehen das sich bildende Element in die Modusliste.
Der  Name  dieses  Modus  kann auch dort ber den Infodialog verndert werden.
Und  was ist mit den bereits bestehenden Modi? Das ist fast so wie im Desktop.
Der Name kann im Info-Dialog gendert werden.

Was  die  restlichen  Icons bedeuten, ist leicht zu erklren. Wenn Sie aus der
VGA-Karte  den  aktuellen Modus auslesen wollen, ziehen Sie das Monitoricon in
den  Registerbereich.  Wenn  Sie  auf  der  VGA-Karte  einen  Modus einstellen
wollen, so ziehen Sie einen Modus auf das Monitoricon.

Um  die  Einstellungen  auch  schriftlich  festzuhalten  oder  miteinander  zu
vergleichen,  knnen  Sie  einen  Modus  oder  auch  alle  auf das Druckericon
ziehen.

Der Mlleimer dient zum Lschen einzelner Modi aus der Liste oder der gesamten
Liste.

Ach  ja,  dann  ist da noch so ein Gesicht am linken unteren Rand. Hier drfen
Sie NIEMALS draufklicken.

Und  nun  zu  den  Buttons, die am unteren Rand sind. Der grte davon ist der
Undo-Button.  Im  Gegensatz zu der spter beschriebenen Komfortseite macht die
hiesige  Undo-Funktion  die  letzte  bertragung der Register an die VGA-Karte
rckgngig (siehe Monitoricon).

Das  sieht  nun auf den ersten Blick etwas verwirrend aus. "Damit soll ich die
VGA-Karte  einstellen knnen?" werden Sie sich fragen. Schlielich werden sich
die  wenigsten  mit  den  einzelnen Registern des ET4000 auskennen. Aber keine
Bange!  Dafr  gibt  es  noch  ein  paar Hilfsmittel. In dieser Hauptseite ist
lediglich das genaue Abbild des Modus zu sehen, der bearbeitet wird.



3.__Das__VGA-Einstellprogramm_______________________________________________14

Sobald  Sie  z.B.  die  Komfortseite  aufrufen,  werden  einige  Register  auf
sinnvolle  Werte  begradigt.  Wenn  Sie dagegen fr ganz spezielle Anwendungen
Einstellungen  vornehmen  wollen,  knnen  Sie  in  der  Hauptseite sich jedes
einzelnen Registers sicher sein.

Wenn  Sie  das  Einstellprogramm  VOFA_SET.PRG zum ersten Mal aufrufen, werden
Sie  beim  ersten  Aufruf  der Vorgaben- oder Komfortseite gefragt, ob Sie die
Karte  neu  ausmessen  wollen.  Dies  sollten  Sie  dann  auch  tun, damit das
Programm  eine  Information ber die an Ihrer VGA-Karte vorhandenen Pixeltakte
hat.  Einmal  ausgemessen,  werden die Werte bei Programmende zusammen mit den
Grenzfrequenzen  in der Konfigurationsdatei gespeichert. Wird diese Datei beim
Programmstart  nicht  gefunden,  mu die Karte neu ausgemessen werden. Ist die
VGA-Karte einmal ausgemessen, knnen Sie Ihren VGA-Monitor anschlieen.


3.4    Vorgabenseite

Hier  fhlen  Sie sich jetzt bestimmt schon wesentlich wohler. Stellen Sie die
gewnschte  Auflsung  (und  damit das Timing) ein und setzen Sie die Grenzen,
mit  denen  Ihr  Monitor  in  der  gewnschten  Einstellung arbeiten soll. Das
Programm  versucht  dann aus Ihren Angaben eine Einstellung zu generieren, die
Sie gegebenenfalls nur noch leicht in der Komfortseite nachbearbeiten mssen.

Die Sync-Polaritten werden in Abschnitt 3.5 auf Seite 15 nher beschrieben.


3.5    Komfortseite

In dieser Dialogbox tauchen einige neue Einstellmglichkeiten auf. Zunchst zu
den grundlegenden Sachen.

Der  Pixeltakt  ist die Frequenz, mit der die einzelnen Bildpunkte angesteuert
werden.  Aus  ihm  ergeben sich Zeilen- und Bildwiederholfrequenz (Horizontal-
und  Vertikalfrequenz).  ber  die  Zeilenfrequenz  wird  die Ablenkeinheit in
ihrem  Monitor gesteuert. Deshalb knnen wir nicht oft genug darauf hinweisen,
da   Sie   whrend  der  Messung  des  Pixeltaktes  ihren  VGA-Monitor  nicht
angeschlossen  haben  sollten.  Zwar  vertragen  es die meisten Monitore, aber
eben  nicht  alle. Fr diese sind dann die erzeugten Zeilenfrequenzen tdlich.
(1)

Welcher  Pixeltakt sinnvoll ist, entnehmen Sie den Unterlagen zu Ihrem Monitor
-  oder  Sie verwenden einen Modus aus der mitgeliferten Bibliothek. Wichtiger
sind  aber  nach  wie  vor Horizontal- und Vertikalfrequenz fr Ihren Monitor.
Mit  Takt/2  halbieren  Sie  den  effektiven Pixeltakt, d.h. es halbieren sich
auch  alle  Timing-Abhngigkeiten. Dies ist gedacht fr Monitore mit niedrigen
Grenzfrequenzen.

Was  die Auflsung ist, braucht wohl nicht nher erlutert zu werden. Aber was
ist   die  Schwarzschulter?  Die  Schwarzschulter  ist  die  Bildaustastlcke,
innerhalb  der  normalerweise  auch  der  Synchronisationsimpuls  erfolgt. Die
Impulslnge  ist  dabei nicht so entscheidend wie der Impulsstart, mit dem man
die  Bildlage  verndert.  Er  leitet  das Rcklaufsignal ein. Das Timing lt
sich besser anhand eines Bildes erklren.

____________________________________________________
  1 Strom kann man riechen.


3.__Das__VGA-Einstellprogramm_______________________________________________15


        Pixel im Bild                    Schwarzschulter
  |.....................................|----------------|   Bildinformation

  |---------------------------------------+            +-|   Sync-Impuls
                                          |            |
                                          |            |
                                          +------------+
                                          :Impulslnge :
                              Impulsstart :



Hieraus ergibt sich sowohl fr das horizontale wie auch das vertikale Timing:

                  Impulsstart  <  Auflsung + Schwarzschulter (mu!)

    Impulsstart + Impulslnge  <  Auflsung + Schwarzschulter (sollte)

Der  Impulsstart  entscheidet wie oben beschrieben ber die Bildlage, d.h. die
Position  des  sichtbaren  Bildbereiches  auf dem Monitor. Horizontal bedeutet
z.B. ein Vergrern des Impulsstartes ein Verschieben des Bildes nach links.

Das  Verhltnis  zwischen Auflsung und Schwarzschulter bestimmt die Zeit, die
der  Monitor  zum  Strahlrcklauf  hat.  Horizontal sollte das Verhltnis etwa
5:1,  vertikal  20:1  betragen.  Dabei  ist zu sagen, da Festfrequenzmonitore
horizontal meist wenig Spielraum haben.

Aus den eingestellten Werten lassen sich dann die Frequenzen berechnen:

                                        Pixeltakt
         Horizontalfrequenz = -----------------------------
                              Auflsung_X + Schwarzschulter

                                   Horizontalfrequenz
         Vertikalfrequenz   = -----------------------------
                              Auflsung_Y + Schwarzschulter


Wie  die  Sync-Signale  eingestellt  sein  sollten,  ist  am  einfachsten  den
Monitorunterlagen    zu   entnehmen.   Bei   Multisync-Monitoren   kann   ber
verschiedene  Polaritten dem Monitor angezeigt werden, auf wieviele Zeilen er
sich  einzustellen  hat.  So  bedeutet  es  z.B. meist, wenn beide Polaritten
negiert  sind,  da  der  Monitor  200 Zeilen erwartet. Wenn beide Polaritten
nicht  negiert  sind,  erwartet  er  768  Zeilen.  Bessere  Multisync-Monitore
stellen  sich  allerdings  ausschlielich nach der Horizontalfrequenz ein. Bei
Festfrequenzmonitoren gibt es meist nur eine sinnvolle Einstellung.

Nun  bleiben  noch
 Double-Scan:      Verdopplung der Zeilen, d.h. Halbierung der y-Auflsung,
 Pixelverdopplung: Verdopplung der Spalten, d.h. Halbierung der   x-Auflsung,
 Interlaced:       Bildaufbau wie beim Fernseher mit Halbbildern.


3.__Das__VGA-Einstellprogramm_______________________________________________16

Das     waren     die   Einstellmglichkeiten   der   Komfortseite.   Zu   den
Bedienmglichkeiten  ist nicht viel zu sagen. Ok, Abbruch sind wohl klar. Undo
macht   die   jeweils  letzte  nderung  rckgngig  und  besitzt  42  Stufen.
Startwerte  stellt die Werte ein, die beim Aufruf dieser Dialogbox eingestellt
waren,  nachdem  die  Register  auf  sinnvolle Werte begradigt worden sind. Es
sind  dies  also  nicht  unbedingt  die Werte, die  vor dem Aufruf eingestellt
waren.

Test  schaltet  die  eingestellten  Werte  fr  die  Dauer,  die dieser Button
gedrckt  ist.  Bei Dauertest werden alle nderungen sofort dargestellt. Dabei
wird  jedesmal  berprft, ob sie zulssig ist. Testbild zeichnet ein Testbild
in  den  Video-Speicher der VGA-Karte. Dies kann durch nochmaliges Drcken des
Buttons abgebrochen werden.

Mit  Taktmessung  wird  die  bereits  vorgenommene Taktmessung wiederholt. Die
gemessenen   Werte   werden   am   Programmende   in  der  Konfigurationsdatei
abgespeichert.

3.6    Farben

In   dieser   bersichtlichen   Dialogbox  wird  die  Farbanzahl  des  aktuell
bearbeiteten Modus eingestellt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Zustzlich  kann  die  Farbpalette  sinnvoll  gefllt  werden. Dabei hngt die
Zuordnung  der  Farben  0  bis  15  von  den  atc-Registern 0 bis F ab. (Siehe
Hauptseite, erste Registerzeile.)

Das  Einstellen  der  Farbanzahl  beeinflut mehrere Register. Somit gilt auch
hier,  da  durch  jegliches  Wechseln  von  der  Hauptseite  in  eine  andere
Bearbeitungsseite sich einige Registerwerte ndern knnen.

3.7    RAM-Timing

Am  RAM-Timing  wird  wohl  selten  etwas  verstellt  werden, es sei denn, Sie
benutzen     eine     andere     VGA-Karte   oder   sind   ein   Timing-   und
Geschwindigkeitsenthusiast.   Die   meisten  VGA-Karten  sind  mit  256k-DRAMs
bestckt  und  haben  die  Prioritt  auf  CPU  eingestellt. Was die einzelnen
SCLK-Register   (Systemclock)   bewirken,   entnehmen   Sie   bitte  dann  den
ET4000-Unterlagen.

3.8 Modus einstellen

Der  schnellste  Weg,  zu  einem  vernnftigen  Modus  zu  kommen  ist,  einen
passenden  aus  der  mitgelieferten  Bibliothek  zu  nehmen  und  diesen  dann
gegebenenfalls  leicht anzupassen. Sollte kein passender Modus vorhanden sein,
so   lt   sich   ber   die  Dialogbox  Vorgaben  recht  schnell  ein  Modus
zusammenstellen, dem man in der Komfortseite den letzten Schliff geben kann.

Wichtig  hierbei  ist, zunchst horizontal und danach vertikal die Anpassungen
vorzunehmen.   Ist   die   Auflsung   gewhlt,   kann   mit   der   passenden
Schwarzschulter  (siehe dazu Bild auf Seite 15) und der Impulslnge das Timing
korrekt eingestellt werden. Der Impulsstart bestimmt die Bildlage.

Solange  Sie den Modus grob einstellen, testen Sie zunchst bitte nur einzelne
Einstellungen. Erst wenn das Timing stimmt, sollten Sie auf Dauertest gehen.

Wenn  Sie  so  noch keinen Erfolg gehabt haben, liegt es vielleicht daran, da
die Sync-Polaritten nicht korrekt eingestellt sind (Abschnitt 3.5, Seite 15).



4.__NVDI_ET4000_____________________________________________________________17


4.     NVDI ET4000

Nachdem  Sie  sich  mit dem Einstellprogramm eine Infodatei fr NVDI generiert
haben,  sollten Sie dieses auch installieren, um die Frchte Ihrer und unserer
Arbeit   genieen   zu   knnen.   Richten  Sie  sich  dabei  bitte  nach  dem
NVDI-Handbuch.  Solange  die  Volksfarben  4000 noch keinen eigenen Eintrag im
Installationsmen  hat,  tun Sie bitte so, als wre es eine GengTEC VGA. Diese
ist zu unserer Karte adresskompatibel.

Denken  Sie  bitte  daran,  einen  monochromen Modus mit der Auflsung 640x400
einzustellen,  damit  das von NVDI mitgelieferte Programm REDIRECT.PRG whrend
des   Bootvorgangs  Ihres  Rechners  die  Meldungen  der  AUTO-Ordnerprogramme
darstellen kann.



5.__Der_Bildschirmschoner___________________________________________________18


5.     Der  Bildschirmschoner

5.1    Einleitung

"Was,  schon wieder ein Bildschirmschoner?" wird sich mancher fragen. Aber auf
einer  Grafikkarte  funktionieren  die  Schoner  fr  den  Atarimonitor  nicht
zwangslufig.  Dafr  gibt  der Grafikprozessor ET4000 andere Mglichkeiten an
die  Hand,  mit  denen  man einen Bildschirmschoner realisieren kann. Selbiges
hat Thilo Gaul getan.


5.2    Installation

Kopieren  Sie  die  Datei  VOFA_BS.PRG in den AUTO-Ordner Ihres Bootlaufwerkes
und  das  dazugehrige  Kontrollfeld-Modul VOFA_BS.CPX zu den anderen Modulen.
Achten  Sie bitte darauf, da der Bildschirmschoner vor MiNT installiert wird,
so   Sie  MiNT  benutzen.  Nach  dem  nchsten  Reset  steht  Ihnen  dann  der
Bildschirmschoner zur Verfgung.


5.3    Das  Einstell-Modul

Der  Bildschirmschoner schont Ihren Monitor auf verschieden mgliche Arten: Er
dimmt  die  Helligkeit  herunter  (vollstndig  oder  auch  nur  fast) oder er
verkleinert  den  sichtbaren  Bereich  so  weit,  bis  er verschwunden ist. An
dieser   Stelle  kann  man  den  Schoner  auch  ausschalten,  wenn  man  einen
tatschlich  einen  funktionstchtigen  und  noch  besseren  Bildschirmschoner
gefunden hat.

Der   Bildschirmschoner   reagiert   auf   verschiedene  Ereignisse,  die  Sie
einstellen  knnen.  Die  Ereignisse,  auf die reagiert werden, sind Daten auf
der   seriellen   Schnittstelle   (RS232),  Tastendrcke  und  Mausbewegungen,
Joystickbewegungen  (interessant  fr  Besitzer  eines DCF-77- Uhrenmoduls fr
den  Joystickport)  und Daten auf der MIDI- Schnittstelle. Zustzlich zum Ein-
und  Ausschalten  mit 'Ja' und 'Nein' gibt es die Mglichkeit, beim Dimmen auf
die  halbe  Helligkeit  zu  schalten  ('Halb'),  wenn  eines der eingestellten
Ereignisse  eintrifft.  Natrlich ist auch eine Wartezeit einstellbar und eine
kleine  Informationsbox  ist auch vorhanden, aber mehr auch nicht. Schlielich
soll  es  ja  nur  ein  Bildschirmschoner  sein  und  nicht  ein  Programm mit
Unterhaltungswert.



6.__Palette_________________________________________________________________18


6.     Palette

6.1    Einleitung

Die  meisten  benutzen  eine  Grafikerweiterung, um mehr Arbeitsflche auf dem
Bildschirm  zu  haben.  Aus  Geschwindigkeitsgrnden wird dann meist monochrom
gearbeitet.  Und  doch mchte man ab und zu auch auf die Farben zurckgreifen,
die man nun zur Verfgung hat.

Sinn  und Zweck von PALETTE ist es nun, die stark erweiterte Farbpalette Ihres
Rechners komfortabel einstellen zu knnen.

Wenn  Sie  das  Programm nicht stndig als Accessory im Speicher haben wollen,
empfiehlt  es  sich,  die  Farben  nach Ihren Vorstellungen oder Anforderungen
einzustellen  und  dann  im  entsprechenden  Kontrollfeld-Modul (COLORVDI.CPX)
abzuspeichern.

Der Autor von PALETTE ist Matthias Strmer.


6.2    Programmstart

PALETTE  knnen  Sie als Programm oder als Accessory starten. Durch Umbenennen
erhlt man leicht aus der Programmversion die Accessoryversion und umgekehrt.

Bei  Programmstart  wird die Resourcedatei geladen. Ist diese nicht vorhanden,
so  kann man sie (nur) in der Programmversion nachladen. Die Grundeinstellung,
d.h.  Farb-  und  Konfigurationsdaten,  wird,  so  vorhanden,  aus den Dateien
PALETTE.PAL  und  PALETTE.CFG  gelesen,  die  sich  im  aktuellen  Verzeichnis
befinden mssen.

Was  das  aktuelle  Verzeichnis  ist, hngt von der Systemumgebung ab, die Sie
sich   eingestellt   haben.   Es  kann  das  oberste  Fenster  sein  oder  das
Verzeichnis,  in  dem sich das zu startende Programm befindet. Wenn Sie in die
Environmentvariable  PATH  entsprechend gesetzt haben, so knnen die genannten
Dateien auch in den dort eingestellten Pfaden gesucht werden.

Die  Grundfunktionen  werden  im  Menfenster  bedient, das beim Programmstart
sofort  erscheint.  Ein Schlieen des Menfensters ist gleichbedeutend mit dem
Programmende, bzw. dem Schlieen des Accessories.



6.__Palette_________________________________________________________________19


6.3    Men

Die  meisten  Funktionen  bedrfen wohl keiner Erklrung, dennoch - und sei es
der Vollstndigkeit wegen - einige Erluterungen:

  Verlauf           Farbverlauf zwischen Farbe 1 und 2
  1>2, 2>1          Kopiert   die   Werte   der   Farbe   1   zur   Farbe   2,
                    bzw. umgekehrt
  Ursprung          Stellt die Farben ein,  die bei Programmbeginn eingestellt
                    waren
  Standard          Stellt Standardwerte ein
  Laden             Ldt Farbpalette (*.PAL)
  Speichern         Speichert Farbpalette (*.PAL)
  Hilfe             Fenster zur Anzeige der Tastaturcodes
  Konfig            Konfiguration des Programmes
  Info              Kurze Programm-Info
  Ok                Programmende
  Abbruch           Programmende  mit  Wiederherstellen   der   ursprnglichen
                    Farbpalette



Die  groen Pfeilbuttons im Menfenster dienen dazu, die aktuelle Farbe um 10%
aufzuhellen,  bzw.  abzudunkeln.  In Verbindung mit der Shift-Taste nur um 5%.
Bei  den  anderen  Pfeilbuttons (RGB-Wert-Einstellung) bewirkt die Shift-Taste
eine  nderung um 1% statt um 10%. Auch in den anderen Fenstern verringert die
Shift-Taste die Wirkung der Pfeilbuttons.


6.3.1  Farbverlauf

Der  Farbverlauf  kann auf vier verschieden Arten zwischen Farbe 1 und Farbe 2
gewhlt werden.


Streng linear:  Nach  dem  Modell  des   RGB-Farbwrfels   wird  eine  direkte
     Raumdiagonale zwischen Start- und Zielfarbe gezogen.

linear:  hnlich wie  `Streng linear',  nur werden nderungen nacheinander fr
     jede Farbkanone einzeln durchgefhrt.  Die grere Nuancierung wirkt sich
     bei 16 Farben am meisten aus.

logarithmisch  progressiv:  nderungen sind am Anfang grer als am Ende.

logarithmisch  degressiv:  nderungen sind am Ende grer als am Anfang.


Der  Farbverlauf  darf  nicht  ber  den  Farbindex 1 gehen, da dieser die vom
Betriebssystem  benutzte  Farbe schwarz ist und schwarz und wei so zu hnlich
wrden. D.h. der kleinste mgliche Index beim Farbverlauf ist 1.



6.__Palette_________________________________________________________________20


6.3.2  Konfiguration

Systemfarben bei Programmstart sichern:  Programmstart  meint  den  Start  des
     Palettenprogramms, bzw. -Accessories.

Farbverlauf Standardbutton:  Voreinstellung,  welcher  Button bei der Funktion
     Verlauf mit dem Default-Status versehen wird,  d.h. ber die Return-Taste
     zu erreichen ist.

Konfiguration laden, bzw. speichern:  laden,  bzw.  speichern der Werte dieser
     Dialogbox und der Fensterpositionen in einer *.PCF -Datei.


6.3.3  Fenster

Im     Palettenfenster     wird   der   Index   einer   Farbe   gewhlt.   Aus
programmiertechnischen Grnden wird nur jede zweite Farbe dargestellt.


Das  Wrfelfenster  dient  der  Auswahl eines Farbwertes. Zur Darstellung wird
das  Prinzip  des  RGB-Farbraumes  leicht  abgewandelt.  Es ist nur eine Ebene
sichtbar,  die  dritte  Achse  wird durch einen Schieberegler eingestellt. Die
Achsen   knnen   in   ihrer   Zuordnung   frei  gewhlt  werden.  Der  zweite
Schieberegler bestimmt die Grundhelligkeit.

Auch  das  Dreieckfenster  dient der Auswahl eines Farbwertes. Das Prinzip ist
hier  das des Farbdreiecks. Die drei Ecken entsprechen den Grundfarben, die in
ihrer  Intensitt  zur  jeweiligen  anderen  Ecke abnehmen. Im Mittelpunkt des
Dreiecks  ist  demnach  ein  Grauton zu finden. Der Schieberegler bestimmt die
Grundhelligkeit.

Zum  Kreisfenster  existiert  noch  kein  Bild,  da  es  sich zur Zeit noch im
Planungsstadium  befindet.  Deshalb  kann ich auch an dieser Stelle noch nicht
mehr  dazu  schreiben. Im Helpfenster werden die Tastaturcodes angezeigt, ber
die  man  das  Programm  bedienen  kann  und  im  Infofenster  ist  eine kurze
Information zum Programm zu lesen.

Farbauswahlfenster  knnen  nur bei einer Farbanzahl von mindestens 256 Farben
geffnet   werden.   Mehrere   gleichzeitig   knnen  nur  bei  mehr  als  256
vernderbaren  Farben  dargestellt  werden,  was  aber  zur Zeit noch nicht im
Programm  vorgesehen  ist und bei Grafikerweiterungen wohl so schnell nicht in
bezahlbare Nhe rcken wird. Der Trend geht eher in Richtung TrueColour.

Werte  im  Menfenster  knnen  auch  direkt eingestellt werden, indem man das
entsprechende  Feld  anklickt.  Dies ist beim Farbindex und bei den Werten der
Farbkanonen mglich.

Wie  auch im Desktop kann z.B. ein Button in einem nicht aktiven Fenster durch
das  Drcken  beider  Maustasten  bedient  werden.  Dies  gilt  allgemein  fr
Mausknopfereignisse,  was  bei  Slidern  -  zugegeben - etwas seltsam aussehen
kann.  Aber  das  Problem  haben andere Programme auch, auch der neue Desktop.
nderungen  jeder  Art  knnen  knnen durch die Undo-Taste rckgngig gemacht
werden.   Bei   einfachen   Farbnderungen   wird   die   entsprechende  Farbe
wiederhergestellt,  bei  nderungen,  die  die  gesamte  Farbpalette betreffen
(Verlauf,  Ursprung,  Standard,  Laden)  wird  auch  die  gesamte  Farbpalette
restauriert. Die Undo-Funktion ist einstufig.


6.__Palette_________________________________________________________________21

Auf  den  ersten  Blick  wird  jetzt  noch  unklar  sein,  was mit "Farbriegel
Systemfarben"  gemeint  ist.  Als  Systemfarben  werden  die  ersten 16 Farben
bezeichnet,  da  sie vom Betriebssystem zum Teil direkt verwendet werden. Sind
sie  verriegelt,  knnen  sie  nicht  verndert werden, weder automatisch noch
manuell.  Bei 'Ursprung', 'Standard' und 'Laden' werden, wenn die Systemfarben
geschtzt  sind, nur die Farben ab Index 16 verndert. Man kann sich also nach
Herzenslust  austoben,  ohne  die relevanten Farben zu verndern. Auerdem ist
noch  eine  Sperre  eingebaut,  die  verhindert, da die Systemfarben 0 und 1,
also wei und schwarz, sich zu hnlich werden.


6.4    Tastaturbedienung

Die meisten Funktionen knnen auch per Tastatur bedient werden:

    Cursor links, rechts : aktuelle Farbe ist Farbe 1, bzw. 2
    Cursor hoch, runter  : aktuellen Farbindex erhhen, erniedrigen
    [Insert] :             aktuellen Farbindex eingeben
    [Help] :               Hilfe-Fenster
    [Control] U :          Fenster schlieen
    [Control] W :          Fenster wechseln
    [Control] Q :          Abbruch
    [Undo] :               letzte nderung rckgngig machen
    [F1],[F2],[F3] ,       Men-, Paletten-, Wrfel-, Dreieck-, Kreis-
    [F4],[F5] :            fenster ffnen, bzw. in den Vordergrund holen
    [7],[4],[1] :          R-, G-, B-Wert verringern
    [8],[5],[2] :          R-, G-, B-Wert vergrern
    [9],[6],[3] :          R-, G-, B-Wert eingeben
    [+] [-] :              aktuelle Farbe aufhellen/abdunkeln
    [Alternate] F :        Systemfarben vor nderungen schtzen.
    [Alternate] + Anfangsbuchstabe (meistens): entsprechende Funktion:
    [Alternate] V :        Verlauf zwischen Farbe 1 und 2
    [Alternate] 1 :        Kopieren Farbe 1 -> Farbe 2
    [Alternate] 2 :        Kopieren Farbe 2 -> Farbe 1
    [Alternate] U :        Ursprung
    [Alternate] D :        Standard (Default)
    [Alternate] L :        Laden
    [Alternate] S :        Speichern
    [Alternate] H :        Hilfe
    [Alternate] I :        Information
    [Alternate] K :        Konfigurationsdialog
    [Alternate] E :        Ende
    [Alternate] A :        Abbruch



6.__Palette_________________________________________________________________22


 Cursor- und Ziffernblock:
 -------------------------

        ----------- -----------        ------- ------- ------- -------
       |Help       |Undo       |      |(      |)      |/      |*      |
       |   -Fenster|    zurck |      |       |       |       |       |
        ----------- -----------        ------- ------- ------- -------
       |Ins    |^      |Clr    |      |7      |8      |9      |-      |
       |   I?  |   I-  |       |      |   R-  |   R+  |   R?  |   H-  |
        ------- ------- -------        ------- ------- ------- -------
       |<      |v      |>      |      |4      |5      |6      |+      |
       | Farbe1|   I+  | Farbe2|      |   G-  |   G+  |   G?  |   H+  |
        ------- ------- -------        ------- ------- ------- -------
                                      |1      |2      |3      |       |
       I:       Farbindex             |   B-  |   B+  |   B?  |       |
       H:       Helligkeit             ------- ------- -------        |
       R, G, B: RGB-Farbwert          |0              |.      | Enter |
       +, -:    erhhen, erniedrigen  |               |       |       |
       ?:       Wert eingeben          --------------- ------- -------


6.5          Fehlermeldungen

      o  Resourcedatei  nicht  gefunden.
         Accessory: Resourcedatei an entsprechende Stelle kopieren.
         Programm: Resourcedatei suchen.

      o  Resource  konnte  nicht  geladen  werden
         Falsche oder fehlerhafte Resource beim Programmstart.

      o  Die  Resource  wurde  unbefugt  verndert.
         Ein korrekter Betrieb kann nicht mehr gewhrleistet werden.

      o  Farbeinstellung  konnte  nicht  in  Menleiste  installiert  werden.
         Die Menleiste ist voll.

      o  Fehler  bei  OPEN  WORKSTATION.
         Schwerer Systemfehler.

      o  Fehler  bei  APPLICATION  INIT.
         Schwerer Systemfehler.

      o  Fehler  beim  Programmstart.
         Schwerer Systemfehler.

      o  Schwarz und wei  wren beinahe zu  hnlich  geworden.  Farboperation
         abgebrochen!
         Zwischen schwarz (Farbindex 1) und wei  (Farbindex 0)  mu immer ein
         bestimmter Sicherheitsabstand bestehen.

      o  Die Systemfarben sind verriegelt und drfen  nicht  verndert werden.
         Farbwertnderung bei einer Systemfarbe, whrend sie verriegelt sind.



6.__Palette_________________________________________________________________23

      o  Undo  nicht  mglich!
         Es wurde noch  keine  Farbwertnderung  durchgefhrt,  die rckgngig
         gemacht werden knnte.

      o  Es ist nur ein Farbwert-Auswahlfenster mglich.
         Aufgrund der  Darstellungsweise  der Farben ist nur ein Farbwert-Aus-
         wahlfenster mglich. Abhilfe: Das geffnete FA-Fenster schlieen.

      o  XXX-Fenster: Die Auflsung ist zu niedrig.
         Die Auflsung ist zu niedrig, um das Fenster darzustellen.

      o  Schwarz und wei drfen nicht aufeinander kopiert werden!
         Schwarz und wei drfen nicht identisch sein.

      o  Der Farbverlauf darf nicht ber schwarz oder wei gehen.
         Schwarz und wei wrden sonst zu hnlich werden.

      o  Keine weiteren Fenster verfgbar!  Nicht bentigte  Fenster schlieen
         bringt's.

      o  Wenn Farbe 1 und 2 den selben Index haben,  ist ein Farbverlauf nicht
         mglich.

      o  Wenn Farbe 1 und 2 direkt benachbart sind,  ist ein Farbverlauf nicht
         mglich.

      o  Farbpalette laden: Datei konnte nicht geffnet werden.

      o  Farbpalette laden: Fehler beim Lesen der Datei.

      o  Farbpalette laden: Dies ist keine Palettendatei.

      o  Farbpalette laden: Datei hat fehlerhafte Daten.

      o  Farbpalette laden:  Datei enthlt  zu wenig  Daten.  Es  wurden  alle
         verfgbaren Daten gelesen.

      o  Farbpalette laden:  Datei  enthlt zu  viele Daten.  Es wurden nur so
         viele Daten gelesen wie notwendig waren.

      o  Farbpalette laden: Datei enthlt weniger Daten als angegeben.

      o  Farbpalette speichern: Datei konnte nicht geffnet werden.

      o  Farbpalette speichern: Fehler beim Schreiben der Datei.

      o  Konfiguration laden: Datei konnte nicht geffnet werden.

      o  Konfiguration laden: Fehler beim Lesen der Datei.

      o  Konfiguration laden: Dies ist keine Konfig-Datei.

      o  Konfig-Datei speichern: Datei konnte nicht geffnet werden.

      o  Konfig-Datei speichern: Fehler beim Schreiben der Datei.



6.__Palette_________________________________________________________________24


6.6    Abschlieend

Ich  hoffe,  hiermit  alle  wesentlichen Fragen geklrt zu haben. Falls nicht,
stehe  ich  (fast)  jederzeit  fr  Fragen  zur Verfgung. Genauso bin ich fr
jegliche Anregung dankbar.

Und  ehe  diese  Anleitung  beendet ist, sollten noch zwei Leute auerhalb des
Autorenteams    der   Volksfarben   4000   erwhnt   werden,   die   bei   der
Programmentwicklung  mit  Rat  und Tat zur Seite standen: Laurenz Prssner bei
der  Farbmengenbestimmung,  Max  Heinzlmeir  beim  Austesten des Programms und
alle anderen in K. und R. fr Tee, Mitgefhl und Sofas.



A.__Schaltungsbeschreibung__________________________________________________25


A.     Schaltungsbeschreibung

Dieser  Abschnitt  ist  eigentlich  nur  fr  technisch Interessierte gedacht.
Weiterhin  kann er auch zur detaillierten Fehlersuche bei eventuell auftrenden
Defekten   benutzt   werden.  Es  wird  nicht  allzugenau  auf  die  einzelnen
Schaltungsdetails  eingegangen,  da  diese eigentlich schon aus dem Schaltplan
und  den  GAL-Gleichungen  hervorgehen.  Allerdings sei an dieser Stelle schon
gewarnt:  Obwohl die Gleichungen recht einfach aussehen, haben sie doch einige
Knackpunkte  (Stichwort  Hazards),  welche  erst  durch  lange  Tests  mit den
diversten   Meinstrumenten   gefunden   wurden.  Eine  etwaige  nderung  der
Gleichungen  kann  somit  leicht zum Nichtfunktionieren der gesamten Schaltung
fhren!


A.1    Gleichungslisting  von  Gal  A8

DEVICE          16V8;
TITLE           ATARI-VGA-ADAPTER-II-A;
NAME            memsel, iosel, pcres,  lg2;
SIGNATURE       VGAIIA8;

*IDENTIFICATION
   VGA_A8;

*TYPE
   GAL16V8;

*PINS

a23     = 1,
a22     = 2,
a21     = 3,
a20     = 4,
a19     = 5,
a18     = 6,
a17     = 7,
a16     = 8,
res.I   = 12,
uds.I   = 13,
lds.I   = 14,
iosel.O = 16,
memsel.O= 17,
pcres.O = 18,
lg2.O   = 19;

*BOOLEAN-EQUATIONS

/memsel = a23 &  a22 & /a21 & /a20;

/iosel  = a23& a22& /a21& a20& /a19& /a18& /a17& /a16;    % hD00xxx %

/lg2    = a23&a22&/a21&a20&/a19&/a18&/a17&/a16&/lds&/uds+ % hD0000  %
          a23&a22&/a21&/a20&/lds;                         % hC00000 %

pcres   = /res;
*END


A.__Schaltungsbeschreibung__________________________________________________26

A.2    Gleichungslisting  von  Gal  B8

DEVICE          16V8;
TITLE           ATARI-VGA-ADAPTER-II-B;
NAME            stint, dtack, iorw, memrw, rw,lg1,3;
SIGNATURE       VGAIIB8;

*IDENTIFICATION
   VGA_B8;

*TYPE
   GAL16V8;

*PINS

wait    = 1,
iosel   = 2,
memsel  = 3,
pcint   = 4,
bg      = 5,
rw      = 6,
lds     = 7,
uds     = 8,
as      = 9,
ior.T   = 12,
iow.T   = 13,
memr.T  = 14,
memw.T  = 15,
lg1.T   = 16,
stint.T = 17,
lg3.T   = 18,
dtack.T = 19;

*BOOLEAN-EQUATIONS

stint   = /pcint;
/ior    = rw & /uds & /as & /iosel & bg +
          rw & /lds & /as & /iosel & bg;

/iow    = /rw & /uds & /as & /iosel & bg +
          /rw & /lds & /as & /iosel & bg;

/memr   = rw & /uds & /as & /memsel & bg +
          rw & /lds & /as & /memsel & bg;

/memw   = /rw & /uds & /as & /memsel & bg +
          /rw & /lds & /as & /memsel & bg;

/dtack  = wait & /memw & bg +
          wait & /memr & bg +
          wait & /uds & /as & /iosel & bg +
          wait & /lds & /as & /iosel & bg;

/lg1    = /iosel  & /lds &  uds & /as & bg;

/lg3    = /iosel  & /uds & /as & bg +
          /memsel & /uds & /as & bg;
*END


B.__Pinbelegungen___________________________________________________________27


B.     Pinbelegungen

                         VGA-Karte
       Rot                              1
       Grn                             2
       Blau                             3
       Monitor ID bit 2                 4
       nicht benutzt                    5
       Masse                            6
       Masse                            7
       Masse                            8
       nicht benutzt                    9
       Masse                           10
       Monitor ID bit 0                11
       Monitor ID bit 1                12
       horizontale Synchronisation     13
       vertikale Synchronisation       14
       nicht benutzt                   15


                         Atari-Monitor
       Audio-Ausgang                    1
       Composite-Sync                   2
       allgemeiner Ausgang              3
       Monochrom-Sensor                 4
       Audio-Eingang                    5
       Grn                             6
       Rot                              7
       +12V Schaltspannung              8
       Horizontale Synchronisation      9
       Blau                            10
       Monochrome-Signal               11
       Vertikale Synchronisation       12
       Masse                           13



C.__Verwendete_Werkzeuge____________________________________________________28


C.     Verwendete Werkzeuge

Was  gut  ist,  darf  auch  gelobt  werden.  Deshalb  sollen hier die Werkeuge
erwhnt werden, mit denen wir dieses Projekt realisiert haben.

Die  Programme  wurden  mit  PureC  (1) und PureAssembler (1) geschrieben, das
Platinenlayout  wurde mit Scooter (2) entwickelt und das Handbuch mit MultiTeX
(3)  geschrieben.  Dabei  wurden,  je  nach  Geschmack, 7up (4) und QED (5)als
Editoren   verwendet.  Die  GAL's  wurden  mit  STCLOG  (6),  bzw.  LogIC  (7)
programmiert.

Wenn  Sie weitergehende Unterlagen zum Grafikchip ET4000 bentigen, wenden Sie
sich am besten an:

TSENG Labs International
1/E, 20 Lane 231, Fu-Hsing North Rd.
Taipei, Taiwan
Telefax: 886-2-712-1075
Telefon: 886-2-713-9974

Weiterhin  standen die Biere von Bitburger (8), Jever (9) und Hpfner (10) und
Coca  Cola  (11), sowie die Musik von SWF3 (12) zur Seite. Carsten Jung danken
wir  fr  die  Durchsicht  dieses Textes, als die Arbeit bereits abgeschlossen
schien, und allen anderen aus K. fr Tee, Mitgefhl und Sofas.


















____________________________________________________
   1 Application Systems, Heidelberg
   2 HK-Datentechnik, Dormagen
   3 Christoph  Strunk, Viersen
   4 Michael Thnitz, Bielefeld
   5 Tom Quellenberg, Karlsruhe
   6 Ralf Aaron
   7 ISDATA, Karlsruhe
   8 Bitburger Privatbrauerei, Bitburg
   9 Friesisches Brauhaus zu Jever
  10 Hpfner Privatbrauerei, Karlsruhe
  11 Coca Cola Inc., Atlanta, USA
  12 Sdwestfunk, Baden-Baden


Schlubemerkung_____________________________________________________________29


Schlubemerkung

Ich  hoffe,  da  dieses  Handbuch Ihnen die notwendigen Hinweise gibt, um die
Volksfarben  4000  zu  Ihrer  Zufriedenheit benutzen zu knnen. Sollten Fehler
und  Ungereimtheiten  auftreten,  bitten wir um Rckmeldung. Verschiedenes ist
wahrscheinlich   nicht   ausfhrlich  genug  behandelt  worden.  So  auch  die
Entstehungsgeschichte  dieser  Grafikerweiterung.  Sie  wre  ein Kapitel wert
gewesen.  Da bei diesem Projekt der eine dem anderen weitergeholfen hat, auch
wenn  dies  nicht  unbedingt  sein Gebiet war, versteht sich von selbst. Freie
Zeit  war  der  einzige Begrenzungsfaktor. Die Volksfarben 4000 ist ein echtes
Gemeinschaftsprodukt.   Wenn   ich   versuche,  die  Arbeit  einzelnen  Leuten
zuzuordnen,  dann sieht das in etwa so aus: Hans-Ulrich hat zusammen mit Thilo
wesentliche  Vorarbeiten  geleistet,  Stephan  ist  an  irgendeinem  Punkt mit
eingestiegen  und hat sie auf ihren heutigen Stand gebracht. Thilo und Andreas
hatten  sogar  schon einen monochromen Bildschirmtreiber fertig, aber NVDI ist
schneller  und  ermglicht  Farbe.  Das  VGA-Einstellprogramm  hat  Andreas in
seinen  Grundzgen  geschrieben.  Thilo  hat  an  einem  Punkt  mitgemacht, es
weiterentwickelt  und  ihm den letzten Schliff gegeben. Dafr hat Andreas sich
dann   um   die   Hardware-Ansteuerungsbibliothek  und  um  die  Testprogramme
gekmmert.  Der  Bildschirmschoner stammt wieder von Thilo, wobei Stephan beim
CPX  krftig  mitgewirkt  hat  (1).  Ich  hatte mich an einem Programm fr den
AUTO-Ordner  versucht,  was  durch  das  Einstellprogramm von NVDI berflssig
geworden  ist.  Auerdem  sind  PALETTE und dieses Handbuch mein Werk. Wer ist
"ich"? Matthias.

Der  Worte sind genug gewechselt. Wir wnschen Ihnen frohes Schaffen mit Ihrer
Neuerwerbung.




____________________________________________________
  1 Seltsam! Es war kein GAL und lief trotzdem
    (Hab ich was anderes behauptet auer da es lief?)
